Das Ende des Internets

Geschrieben von Olaf Lux am Samstag, 20. März 2010 um 14:13 in Allgemein
Man mag es nicht für möglich halten, aber wenn man zu lange im Internet surft, kann es tatsächlich vorkommen, dass man auf dessen Grenzen stößt. Mir ist das ganz aus Versehen passiert, als ich mal nachschauen wollte, ob der Deutsche Geheimdienst eine Website hat. Dabei habe ich irgendwie MAD und BND durcheinander gebracht und habe http://www.mnd.de/ eingegeben, und...

...seht selbst.
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Ebay - jetzt auch für mich gestorben

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 3. November 2009 um 18:09 in Allgemein
Dass die goldenen Schnäppchenzeiten von Ebay schon lange vorbei sind, weiß mittlerweile jedes Kind. Vorbei die Zeiten, als man noch rare LPs seiner Lieblingsband oder gebrauchte iPods, die wirklich noch funktionierten, unter den Angeboten fand und nach geduldigem Warten kurz vor Ende der Auktion fieberhaft darauf hoffte, das letzte, entscheidende Gebot zu setzen. Vorbei auch die Zeiten, als man noch sein altes Sofa einstellen konnte, und es hat tatsächlich jemand gekauft und zuhause abgeholt.

Naja, wahrscheinlich gibt es diese Schnäppchen immer noch irgendwo - man hat allerdings so gut wie keine Chance, sie unter dem Wust kommerzieller Angebote ausfindig zu machen. Und findet man eins, haben sich bestimmt schon 100 andere Interessenten darauf eingeschosssen, so dass der Preis am Ende sowieso in die Nähe des Ladenpreises rückt.

Dennoch habe ich Ebay immer wieder mal genutzt - um alte Bücher zu verkaufen. Meiner jugendlichen Sammelwut sei Dank, stapeln sich bei mir immer noch Kisten von Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die ich vermutlich niemals wirklich lesen werde, oder bereits gelesen habe, und die jetzt als Staubfänger in irgendeinem Regal stehen. Also auf damit zu Ebay, für 1 Euro eingestellt (das kostet keine Einstellgebühren) und weg damit.

Aber damit ist jetzt Schluss - denn Ebay hat sich was Neues ausgedacht: die aufdoktrinierte Versandkostenfreiheit. Das bedeutet, dass eine ganze Menge Artikel ab sofort mit kostenlosem Versand angeboten werden müssen. Jawohl, das schreibe ich fett, denn fett hat mich das geschockt, als ich gestern ein paar Bücher wiedereinstellen wollte.

"Einstellung nicht möglich, Artikel muss versandkostenfrei angeboten werden" - oder so ähnlich. Ich habe das dann nachgelesen

"Hilfe, ich habe ein Hobby!" ODER "Fußball ist kein Killerspiel!" ODER "Ich spiele World of Warcraft, ihr werdet alle sterben!"

Geschrieben von Olaf Lux am Mittwoch, 8. Juli 2009 um 16:23 in Allgemein
Ich habe einen Bekannten, der interessiert sich für Sport. Nicht aktiv, aber als Zuschauer. Er interessiert sich vornehmlich für Fußball, in der Bundesliga kennt er sich hervorragend aus. Er kennt fast alle Spieler und weiß, wie der Trainer von welchem Verein heißt. Selbst die verrücktesten Spielertransfers und Trainerentlassungen bringen ihn nicht aus dem Konzept. Und sogar über die 2. Liga kennt er sich ziemlich gut aus. Er schaut halt alle Fernsehreportagen, die so kommen, hat sich extra Premiere bestellt und verpasst so kein Tor. Doch er interessiert sich auch für internationalen Fußball, Champions League und so, er freut sich schon sehr auf die WM 2010 in Südafrika. Er spart schon seit der letzten WM, um da hinfliegen zu können. Wie gesagt, er interessiert sich für Fußball.
Aber auch für Tennis, Radsport, Formel 1. Er steht nachts auf, wenn die in Japan fahren, oder in Brasilien. Jetzt, zur Tour de France, hat er sich Urlaub genommen, um alle Etappen in voller Länge verfolgen zu können. Letztes Jahr hatte er zur Fußball-EM Urlaub. Das Jahr davor zu Wimbledon, und nächstes Jahr ist ja klar – Südafrika.
Bei meinem Bekannten läuft eigentlich immer Eurosport oder DSF, rund um die Uhr. Springreiten kann auch ganz interessant sein, wenn man sich ein bisschen informiert und auskennt. Und auch Golf, Snooker oder Segeln sind faszinierende Sportarten.
Am Wochenende geht er auch oft auf den Fußballplatz. Live kommt das ja ganz anders rüber. Er war schon auf Schalke, als die Bayern da waren. Aber dieses Jahr nicht, er muss ja sparen. Aber sein Ortsverein liegt auch im Mittelfeld der Kreisliga. Den feuert er gerne an, und anschließend geht’s noch mit den Kumpels in die Kneipe, den Sieg feiern (oder die Niederlage verkraften).
Mein Bekannter gilt als beliebt und gesellig, ein dufter Typ mit tollen Hobbys.

Ich interessiere mich für das Internet und Computer. Und für World of Warcraft. Es macht mir Spaß, am PC zu sitzen und zu spielen, gerne auch mal eine Stunde länger. Oder einfach mal sinnfrei ein Ballerspiel zu zocken. Nebenbei höre ich via iTunes Musik, handele auf Ebay, tausche bei Tauschticket oder bestelle bei Amazon etwas. Auf Spiegel Online lese ich die

Wie man den Weltuntergang überlebt!

Geschrieben von Olaf Lux am Freitag, 3. Juli 2009 um 20:38 in Allgemein
Heute hatten wir Besuch von den Zeugen Jehovas. Die waren bestimmt schon 10 Jahre nicht mehr an meiner Tür. Ich hatte bereits befürchtet, dass sie tatsächlich Recht hatten und die Welt mittlerweile untergegangen war. Jedenfalls für die Zeugen Jehovas...

Nun, leider war ich nicht zuhause, als sie kamen, denn sie klingeln ja im allgemeinen vormittags, damit man denkt, es ist der Postbote, und dann gedankenlos auf den Türöffner drückt. Hat meine Frau dann auch getan und schwupps - standen die schon zu zweit oben vor der Wohnungstür.

"Wir möchten mit Ihnen über Gott sprechen!"

"Tut mir leid, ich bin Moslem! Schönen Tag noch!"

Hach, ich liebe meine Frau :-)

Aber den neuesten Wachturm und das neueste Erwachet haben sie da gelassen, sowie das Flugblatt Wie man den Weltuntergang überlebt. Ist ja nicht ganz unwichtig. Hab mir das Zeugs mal angeschaut. Ganz interessant zu erfahren, dass die Zeugen Jehovas eine eigene Bibelübersetzung haben. Lässt sich dann sicher leichter an die eigene Lehre anpassen. Ansonsten einen Beitrag, wie man mit Geld im Haushalt umgehen sollte, warum es böse Religionen gibt, wieviel Kollekte man laut der Bibel geben sollte. Dazu lustige Bibelquizfragen, eine Gute-Nacht-Predigt für die Kleinen und jede Menge Bilder von netten, adretten, glücklichen Zeugen Jehovas, die immer irgendwas lesen, diskutieren oder alten

Netz-Tipp: Mundmische - das etwas andere Wörterbuch

Geschrieben von Olaf Lux am Mittwoch, 25. März 2009 um 20:28 in Allgemein
Schon mal einer Pralline hinterhergeschaut? Oder Sprechreiz bekommen? Oder jemanden eine Tu-Du-Liste aufs Auge gedrückt?

Ob Jugend-, Gossen- oder Cliquensprache, Sprichwörter, Redewendungen und Internet-Termina - auf Mundmische.de findet man Begriffe, die nirgendwo sonst erklärt werden. Köstlich definiert, delikat kommentiert und schmackhaft verpackt. Es macht Spaß, hier zu stöbern, neue Schimpfwörter zu lernen oder zu versuchen, die letzten Ergüsse des pubertierenden Sprößlings zu entschlüsseln.

Denn nicht jeder weiß heutzutage, was eine Embryodisse, ein Lungenbrötchen oder eine Empfängnisvergütung ist...

...auf Mundmische.de findet Ihr die Antwort.

:-)

Service-Überraschung bei PEARL

Geschrieben von Olaf Lux am Sonntag, 1. März 2009 um 11:47 in Allgemein
Wenn ich eins ungern mache, dann bei Hotlines anrufen. Egal ob Auskunft, Bestellung oder Reklamation, sobald ich so einen Automat dran habe, bekomme ich schon einen Hals. Man hangelt sich durch die Schleifen à la wenn Sie auf dicke Dinger stehen drücken Sie die 1, nur dass es eben heisst nennen Sie bitte ihre 25-stellige Kundennummer. Und wenn man das tatsächlich für den Automaten verständlich geschafft hat nach 4-12 Versuchen, möchten die noch den Namen buchstabiert und das Geburtsdatum genannt bekommen, aber rückwärts. Und wenn man dann nach ca. 15min und wer-weiß-was für Gebühren tatsächlich einen Berater dran hat, fragt der als erstes mal nach - Name, Geburtdatum und Kundennummer. Und wundert sich, wenn man etwas gereizt reagiert...

Nun bestelle ich manchmal Krimskrams bei PEARL.de und bin auch meistens ganz zufrieden damit. Von einem Billig-Navi jedoch gab nach ca. 1 Jahr das Auto-Kabel den Geist auf, so dass ich das Gerät zwar noch am PC aufladen kann, beim Fahren und Navigieren jedoch ohne Stromversorgung auskommen muss, was allerdings selten bis zum Ziel reicht, denn der Akku ist scheints nicht der Leistungsfähigste.

Nun hatte ich gerade etwas bei PEARL bestellt und kam aus einer Laune heraus auf die Idee, dort mal anzurufen wegen diesem kabel. Leider haben die auch so einen Automaten, doch der funktionierte irgendwie nicht richtig (ich habe Sie leider nicht verstanden), und schwupps hatte ich einen Menschen aus Fleisch und Blut dran. Gut gelaunt schilderte ich ihm den Fall, dass ich schon im November 2007 besagtes Navi gekauft hatte, Kabel funktioniert leider nicht mehr, ob man das wohl nachbestellen könne. Freundlich wurde mir erklärt, dass man so ein Kabel zwar nicht habe, man würde mir jedoch einen USB-Adapter für das Auto schicken, mit dem ich dann mein normales

Wo ist nur die zweite Socke? - Die Star Trek-Theorie

Geschrieben von Olaf Lux am Freitag, 5. Dezember 2008 um 20:54 in Allgemein
Eines der mysteriösesten Phänomene der modernen Haushaltstechnik war und ist die Tatsache, dass beim Waschvorgang einzelne Socken spurlos verschwinden. Wohl in jedem Haushalt gibt es einen Beutel, eine Tüte, einen Behälter zum Sammeln einzelner Sockenexemplare in der Hoffnung, das passende Gegenstück möge irgendwann einmal auftauchen. Nach 1-2 Jahren werden diese meist missmutig entsorgt, manche Leute bilden Look-alike-Sockenpaare nach dem Motto "dunkelblau und schwarz - das merkt schon keiner" und kreativ Veranlagte vermitteln auch schon mal Sockenpärchen bar jedweder Übereinstimmung. Sicher ist, dass der Sockenbehälter recht zügig wieder Nachschubmaterial bekommt, spätestens mit dem nächsten Waschtag.

Bisherige Erklärungsversuche schoben dieses Verschwinden meistens auf Fehler, die innerhalb der Waschmaschine vor sich gehen. So meinen einige, die Socken würden irgendwo in der Maschine bleiben. Doch empirische Test zeigten, dass sich in aufgeschraubten Waschmaschinen eher selten Socken in der Elektronik fanden.
Einige sind sich sicher, dass die Socken durch den Abfluss verschwinden, obwohl es hier Abflussgitter gibt und die Schläuche eher dünn ausfallen. Demnach müssten in Abwasserkanälen und Klärwerken Unmengen von einzelnen Socken angespült werden - Berichte darüber sind mir nicht bekannt.
Es gibt sogar die Theorie, die Socken würden sich durch Wasser, Hitze und Schleudergang tatsächlich auflösen, also aufribbeln, sich sozusagen bis auf Fadengröße selbst zerstören und so durch den Abfluss entschwinden oder von einem Fleecepulli assimiliert werden. Interessant.

Keine Theorie bedenkt jedoch eine bemerkenswerte Tatsache: es verschwinden immer nur einzelne Socken, niemals ganze

Netztipp: Werbung auf Banknoten

Geschrieben von Olaf Lux am Freitag, 28. November 2008 um 22:05 in Allgemein
(Entwurf von: Felix Winkler)
Der Künstler und Dozent Thomas Winkler hatte im Rahmen eines Seminars die Idee, Werbung auf Geldscheinen zu drucken - genial, endlich Werbung, die garantiert keiner ins Altpapier wirft... :-)

Klick hier für die schönsten Beispiele - unbedingt alle anschauen!

Radioaktivität 2 - Ihr geht mir auf den Sender

Geschrieben von Olaf Lux am Freitag, 28. November 2008 um 21:14 in Allgemein
Ich habe Angst.

Wenn ich gewusst hätte, was ich mit meinem Artikel gegen die Radiosender auslösen würde, hätte ich lieber geschwiegen und stumm gelitten. Wie hätte ich vorhersehen können, dass die Radio-Industrie den Fehdehandschuh derart rasch aufnimmt und mir mit aller Macht zurückschleudert. Doch was ich nicht für möglich gehalten hatte ist tatsächlich Realität geworden - Radiohören ist noch unerträglicher geworden. Und was mich noch tiefer trifft - ich kann immer noch nichts, aber auch gar nichts dagegen tun...

Was ist passiert? Nun, das Radioprogramm ist so schlecht und schlimm wie vorher. Nervige Moderatoren, unerträgliche Eigenwerbungsjingles und -slogans, Einheitsbrei-Musikauswahl, dämliche Werbeblöcke und brechreizerzeugende Gewinnspiele. Aber nun alles noch eine Stufe schlechter, nerviger, unerträglicher, blöder.

Allein die Moderatoren. Klar, die müssen fröhlich, gut gelaunt und engagiert klingen, auch morgens um 5, auch wenn sie zum 1000ten Mal das Gleiche sagen, auch wenn sie frühmorgens Leute aus dem Schlaf klingeln, um sie als dämlich hinzustellen, weil sie sich nicht mit Ich höre Hit-Radio Antenne oder Na denn, FFN oder Guten Morgen Radio Westfalica melden. Ich wundere mich immer, dass die Leute dann nicht antworten "Du XXXXX, bist Du XXXXXX mich um diese Uhrzeit anzurufen? Ich komm gleich in den Sender und XXXXX Dir den XXXXX auf, und dann fahr ich zu Dir nach Hause, XXXXXX Deine Frau und XXXXXXX Deine verXXXX Katze aus dem XXXXXXX Fenster, Du XXXXXXXXX..." Tja, aber da fiel mir ein, dass die Telefonate bestimmt vorher aufgezeichnet werden, damit sowas nicht passieren kann. Und danach fiel mir ein: Moment mal...wenn dieser Anruf eine Aufzeichnung ist, dann kann es genausogut ein Fake sein. Und wenn man mal drüber nachdenkt, ist es eigentlich klar - diese Gewinnspiel-Gewinner gibt es gar nicht! Das ist inszeniert, damit die dummen Hörer glauben, sie hätten wirklich die Chance 50.000 EUR zu gewinnen. Haben sie

World of Warcraft: Minden-Raid der "Brüder der Schlacht"

Geschrieben von Olaf Lux am Donnerstag, 2. Oktober 2008 um 22:46 in Allgemein
Falo und Desi mit Waschbärbauch
Letzte Woche war es wieder soweit - meine Frau hatte Geburtstag. Und was schenkt man einem WoW-Junkie, der schon alles hat? Richtig - ein Real-Life-Überraschungs-Gildentreffen.

Das habe ich aber nicht besser gewusst. Nicht, dass es kein voller Erfolg war. Bis es jedoch soweit war, hatte ich Wochen der Planung, der Geheimnistuerei, des Bangens und Hoffens durchlebt, die ich selbst einem Hordie nicht wünschen würde. Außer Korak. Und obwohl meine Frau misstrauisch wurde, warum ich plötzlich soviel tippe, obwohl sich einige verplappert haben und sie einen kurzen Blick in mein Postfach warf - sie wusste von nichts. Umso größer war die Überraschung...

Die Brüder der Schlacht, die Gilde meiner Frau, ein lustiger, bunter Sauhaufen von Menschen, Zwergen, Elfen, Gnomen, Draenei und was sonst noch so kreucht und fleucht in der World of Warcraft. Man kennt sich teilweise seit Jahren, spielt und chattet zusammen, und man kennt des anderen Stimme aus dem Teamspeak. Von einigen hat man sogar schon mal ein Bild gesehen im gildeneigenen Forum, dennoch stellt man sich Menschen anhand der Stimme irgendwie immer ganz anders vor. Aber eins nach dem anderen...

Heimlich fragte ich all die Offiziere und Stammspieler, ob sie nicht Zeit und Lust hätten, ihre Gildenmagistratin mal im echten Leben zu sehen und für einen Überraschungsbesuch zu uns nach Minden zu kommen. Einige sagten sofort zu, andere mussten überredet werden, manche wussten noch nicht so recht, und einer stellte sich sogar als noch minderjährig

Netz-Tipp: Piloten mit Sinn für Humor

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 30. September 2008 um 23:45 in Allgemein
Flugreisen sind meist lang und weilig, man wartet am Terminal, man wartet auf die Freigabe, der Flug dauert und dauert...

Schön, wenn dann das Flugpersonal die Zeit mit einigen (derben) Sprüchen und Witzen auflockert...

Spiegel-online hat mal einige Ohrenzeugenberichte gesammelt, zum Schmunzeln, Frösteln oder auch Haareraufen :-)

---> http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,581037,00.html

Beispiel gefällig?

"Nachdem wir auf einem Flug von Hamburg nach London mit British Airways gerade zehn Minuten in der Luft waren, stürzte eine Stewardess an ein Fenster und schrie: "Oh mein Gott, die Tragfläche!" Alle schrien und schauten entsetzt auf die völlig intakte Tragfläche, woraufhin die Stewardess in ihr Mikrofon sprach: "Ich wollte das immer schon mal machen. Entschuldigen Sie. Wir werden in Kürze mit dem Servieren der Bordgetränke beginnen." Felix Schulz

In diesem Sinne - guten Flug!


Vorsicht Falle: Die Tücken der EC-Karte

Geschrieben von Olaf Lux am Montag, 25. August 2008 um 18:02 in Allgemein
Es wird ja immer wieder vor den Gefahren der EC-Karte gewarnt. Wer heutzutage eine EC-Karte besitzt ist ja mehr gefährdet als ein Geldtransporter. Die Nepper und Schlepper denken sich die tollsten Dinge aus, um an die Karte oder die Daten zu kommen. Manipulierte Geldautomaten, Phishing-Mails, Taschendiebstahl an der Strandpromenade - allerorts muss man auf der Hut sein.

Das dachte sich der Opa allerdings nicht, der vor einiger Zeit vorm Automaten vor mir stand und mit seiner EC-Karte herumfummelte. Irgendwann drehte er sich um und sagte Junger Mann, können Sie mir mal helfen? Meine Geheimzahl ist 5432 und ich möchte 500EUR haben. Hilfsbereit wie ich bin habe ich natürlich dem Opa sein Geld besorgt. Und nein, ich habe NICHT 1000EUR gedrückt und die Hälfte behalten. Hätte ich aber durchaus tun können, denn der Opa war außerdem kurzsichtig. Tja, Glück gehabt Opi, dass ich so ein ehrlicher Zeitgenosse bin....

Dass aber die Banken selbst zur potentiellen Gefahr werden können, ist nicht jedermann bewusst. Damit meine ich nicht die kriminell hohen Gebühren, die manche Banken für ihre Karten kassieren, sondern die Gefahren, die daraus resultieren, dass man plötzlich ohne Geld und Karte dasteht, weil die Bank gepfuscht hat.

So passiert, als mir eine neue EC-Karte zugeschickt wurde, weil die alte abgelaufen war. EC-Karten haben nämlich eine Gültigkeitsdauer, und so kann es passieren, dass man plötzlich kein Geld mehr bekommt. Nicht so bei mir, meine Bank schickte mir rechtzeitig eine neue EC-Karte zu mit den Worten "die neue Karte ist sofort benutzbar". Die alte Karte solle ich doch bitte zurückschicken oder vernichten. Prima, ich also in die Stadt zum Einkaufen, vorher kurz Geld holen - zack! Karte kommentarlos eingezogen. Die Bank mit dem Geldautomaten

Vorsicht Falle: DVD-Verleih LOVEFILM.de

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 5. August 2008 um 16:51 in Allgemein
Lange war ich beim DVD-Verleih von Amazon und es war prima: immer neue und aktuelle Filme oder auch Klassiker freihaus, keine Juckelei zur Videothek, keine horrenden Leihgebühren, keine Überziehungszahlungen - TOP!

Doch dann veräußerte Amazon den DVD-Verleih an LOVEFILM.de - und die Katastrophe begann. Erstmal wurden locker 1/3 der Filme von meiner Wunschliste einfach gelöscht - offenbar wollte LOVEFILM.de nur die Kunden übernehmen, nicht den Filmbestand. Egal, waren ja noch genug andere Filma da. Also wartete ich. Und wartete. Es kam ein Film. Irgendwann kam dann nochmal ein Film...

Ich muss dazu sagen, dass ich ein 3-Filme-Paket abonniert hatte, d.h. ich kann immer bis zu 3 Filme zuhause haben, ohne Limit pro Monat oder so. Bei Amazon hieß das: ich bekam 3 Filme meiner Wunschliste zugeschickt. Ich habe die angeschaut und zurückgeschickt und bekam 3 neue. Oder 2, wenn ich von den ersten 3 einen noch länger behalten hatte. Das ging so fix, dass ich teilweise 2x die Woche 3 Filme bekam - so wie es sein sollte.

Und bei LOVEFILM.de? Bewegte sich gar nix. Zehn Tage, nachdem ich alle Filme zurückgeschickt hatte, waren immer noch keine neuen unterwegs. Im Gegenteil, in meinem Konto standen die alten 3 immer noch als "beim Kunden" gelistet. Sehr

"Ich liebe Deutsche Land"

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 24. Juni 2008 um 20:15 in Allgemein
Jetzt ist es passiert: Deutschland trifft im Halbfinale auf die Türkei.

Da ist ja im Hause Lux Konkurrenz vorprogrammiert. Ich möchte natürlich, dass unsere Jungs endlich mal wieder einen Titel holen, meine Frau fände es aber viel schöner, wenn ihre Jungs gewinnen.

Und wie drückt man in der Öffentlichkeit seine favorisierte Zuneigung aus? Richtig - mit einem Fähnchen an der Autoscheibe. Also haben wir jetzt auf der linken Seite die deutsche Fahne und auf der rechten die türkische. Sieht toll aus, kommt ziemlich polyglott rüber - und sorgt auch noch für interessante Reaktionen.

Und ich muss es leider sagen - hier verlieren die Deutschen. An der Ampel, auf dem Parkplatz vor Aldi oder einfach so beim vorbeifahren - stiere Blicke voller Unverständnis und Abneigung. Tiefe Falten auf den deutschen Stirnen, wie man das bloß vermischen kann. Kann sich da einer nicht entscheiden? Oder will er sich bei beiden Parteien lieb Kind machen? Oder gar ein Franzose, dem es sowieso egal ist, wer gewinnt?

Ganz anders dagegen die freudigen Blicke unserer türkischen Stadtmitbewohner. Da wird gehupt und gewunken und hinterhergerufen, immer mit einem Lächeln auf den Lippen, auch wenn man mich als offensichtlich nicht-türkisch gewahrt. Das nenne ich Fairplay, Fes ab meine Herren.

Ich finde es eh nicht gut, wie die Medien jedes Spiel zu einem Krieg heraufstilisieren. Da werden Rivalitäten geschürt, die

Die Eiszeit beginnt

Geschrieben von Olaf Lux am Dienstag, 29. April 2008 um 19:36 in Allgemein
Die Sonne scheint, die Mücken zwicken - das ist die richtige Zeit zum...Eisessen, richtig.

Wir haben das Glück, eine hervorragende Eisdiele in unserer Stadt zu haben, die zwar offiziell den Namen Eiscafé Venezia trägt, bei Stammkunden jedoch nur als Franco bekannt ist, was jedoch keinerlei politische Anspielung sein soll, sondern lediglich auf den Namen des Chefs abzielt. Franco liegt ein wenig außerhalb, man kann direkt davor parken, und so hat es sich zu einem beliebten Ausflugsziel für Radfahrer und Spritztourer entwickelt.

Dies soll jedoch keine Werbeanzeige für eine spezielle Eisdiele sein, vielmehr wollte ich ein wenig über das Eisessen überhaupt philosophieren. Wenige werden sich darüber Gedanken machen, aber es gibt ein paar Tricks, die den Eisgenuss steigern können, sowie einige Besonderheiten, die gerade mich selbst betreffen.

Zum Ersten sollte man eine freundschaftliche Beziehung zu den Leuten herstellen. Immer nett grüßen, lächeln, plaudern, mal ein Trinkgeld geben, sich Namen merken, direkt ansprechen. Man sollte eigentlich schon beim Betreten der Eisdiele erkannt und gegrüßt werden. Der Vorteil: man bekommt mehr Eis. Ob bewusst oder unbewusst, bei Stammkunden greift der Gelatier tiefer in den Bottich. Ich habe beobachtet, dass die Kugelgrößen teilweise um das Doppelte variieren, je nachdem wie die Eiskelle geschwungen wird. Und bei jemanden nettes, den er kennt, lässt sich kein Eismann lumpen.

Man kann die Größe der Kugel aber auch direkt beeinflussen - durch langsames Bestellen. Wenn ich an den Tresen gehe und

O-Ton des Tages

"Der Horizont vieler Menschen ist ein Kreis mit dem Radius Null - und das nennen sie ihren Standpunkt."
Albert Einstein

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