Ebay - jetzt auch für mich gestorben
Dass die goldenen Schnäppchenzeiten von Ebay schon lange vorbei sind, weiß mittlerweile jedes Kind. Vorbei die Zeiten, als man noch rare LPs seiner Lieblingsband oder gebrauchte iPods, die wirklich noch funktionierten, unter den Angeboten fand und nach geduldigem Warten kurz vor Ende der Auktion fieberhaft darauf hoffte, das letzte, entscheidende Gebot zu setzen. Vorbei auch die Zeiten, als man noch sein altes Sofa einstellen konnte, und es hat tatsächlich jemand gekauft und zuhause abgeholt.
Naja, wahrscheinlich gibt es diese Schnäppchen immer noch irgendwo - man hat allerdings so gut wie keine Chance, sie unter dem Wust kommerzieller Angebote ausfindig zu machen. Und findet man eins, haben sich bestimmt schon 100 andere Interessenten darauf eingeschosssen, so dass der Preis am Ende sowieso in die Nähe des Ladenpreises rückt.
Dennoch habe ich Ebay immer wieder mal genutzt - um alte Bücher zu verkaufen. Meiner jugendlichen Sammelwut sei Dank, stapeln sich bei mir immer noch Kisten von Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die ich vermutlich niemals wirklich lesen werde, oder bereits gelesen habe, und die jetzt als Staubfänger in irgendeinem Regal stehen. Also auf damit zu Ebay, für 1 Euro eingestellt (das kostet keine Einstellgebühren) und weg damit.
Aber damit ist jetzt Schluss - denn Ebay hat sich was Neues ausgedacht: die aufdoktrinierte Versandkostenfreiheit. Das bedeutet, dass eine ganze Menge Artikel ab sofort mit kostenlosem Versand angeboten werden müssen. Jawohl, das schreibe ich fett, denn fett hat mich das geschockt, als ich gestern ein paar Bücher wiedereinstellen wollte.
"Einstellung nicht möglich, Artikel muss versandkostenfrei angeboten werden" - oder so ähnlich. Ich habe das dann nachgelesen und es stimmt, Ebay schreibt den Anbietern ab sofort vor, wieviel Versandkosten man bei welchem Artikel verlangen darf. Begründet wird das Ganze damit, dass man unterbinden will, dass dubiose Anbieter die Käufer über vollkommen überzogene Versandkosten über den Tisch ziehen wollen. So nach dem Motto CD für 1 Euro, Versandkosten 11 Euro. Und das ist ja auch irgendwie zu verstehen, denn man kann ja nicht erwarten, dass jemand zum Kaufpreis noch die Versandkosten (die gleich darunter stehen) dazu rechnen kann. Wäre auch ein Leichtes für Ebay gewesen, einen Gesamtpreis selbst zu errechnen und groß und deutlich auszuweisen...
Sprich, weil ein paar Dumpfbacken zu blöd sind, kann ich jetzt meine Bücher ins Altpapier geben. Denn ein gebrauchtes Taschenbuch, dass ich für 1 Euro verkaufe, anschließend für 0,60 EUR Versand als Büchersendung verschicke, abzüglich Ebay Verkaufsgebühren, bringt mir dann vielleicht 0,20 EUR ein - dafür muss ich dann ein Foto machen, auf Ebay einstellen, Beschreibung schreiben, Briefumschläge kaufen, Buch verpacken, beschriften, zur Post bringen, Bewertung geben. Objektiv würde ich sogar noch draufzahlen.
Ich könnte jetzt natürlich mein Taschenbuch für 2,50 EUR einstellen aber: a) das kostet Einstellgebühren und b) für 2,50 EUR kauft es eh keiner. Und hier vermute ich auch den wahren Grund der Aktion: Ebay war es einfach ein Dorn im Auge, dass 90% der Angebote für 1 EUR eingestellt wurden und sie so keine Einstellgebühren kassieren konnten.
Tja, und so schaufelt sich Ebay weiter sein eigenes Grab...
Naja, wahrscheinlich gibt es diese Schnäppchen immer noch irgendwo - man hat allerdings so gut wie keine Chance, sie unter dem Wust kommerzieller Angebote ausfindig zu machen. Und findet man eins, haben sich bestimmt schon 100 andere Interessenten darauf eingeschosssen, so dass der Preis am Ende sowieso in die Nähe des Ladenpreises rückt.
Dennoch habe ich Ebay immer wieder mal genutzt - um alte Bücher zu verkaufen. Meiner jugendlichen Sammelwut sei Dank, stapeln sich bei mir immer noch Kisten von Romanen, Sachbüchern und Bildbänden, die ich vermutlich niemals wirklich lesen werde, oder bereits gelesen habe, und die jetzt als Staubfänger in irgendeinem Regal stehen. Also auf damit zu Ebay, für 1 Euro eingestellt (das kostet keine Einstellgebühren) und weg damit.
Aber damit ist jetzt Schluss - denn Ebay hat sich was Neues ausgedacht: die aufdoktrinierte Versandkostenfreiheit. Das bedeutet, dass eine ganze Menge Artikel ab sofort mit kostenlosem Versand angeboten werden müssen. Jawohl, das schreibe ich fett, denn fett hat mich das geschockt, als ich gestern ein paar Bücher wiedereinstellen wollte.
"Einstellung nicht möglich, Artikel muss versandkostenfrei angeboten werden" - oder so ähnlich. Ich habe das dann nachgelesen und es stimmt, Ebay schreibt den Anbietern ab sofort vor, wieviel Versandkosten man bei welchem Artikel verlangen darf. Begründet wird das Ganze damit, dass man unterbinden will, dass dubiose Anbieter die Käufer über vollkommen überzogene Versandkosten über den Tisch ziehen wollen. So nach dem Motto CD für 1 Euro, Versandkosten 11 Euro. Und das ist ja auch irgendwie zu verstehen, denn man kann ja nicht erwarten, dass jemand zum Kaufpreis noch die Versandkosten (die gleich darunter stehen) dazu rechnen kann. Wäre auch ein Leichtes für Ebay gewesen, einen Gesamtpreis selbst zu errechnen und groß und deutlich auszuweisen...
Sprich, weil ein paar Dumpfbacken zu blöd sind, kann ich jetzt meine Bücher ins Altpapier geben. Denn ein gebrauchtes Taschenbuch, dass ich für 1 Euro verkaufe, anschließend für 0,60 EUR Versand als Büchersendung verschicke, abzüglich Ebay Verkaufsgebühren, bringt mir dann vielleicht 0,20 EUR ein - dafür muss ich dann ein Foto machen, auf Ebay einstellen, Beschreibung schreiben, Briefumschläge kaufen, Buch verpacken, beschriften, zur Post bringen, Bewertung geben. Objektiv würde ich sogar noch draufzahlen.
Ich könnte jetzt natürlich mein Taschenbuch für 2,50 EUR einstellen aber: a) das kostet Einstellgebühren und b) für 2,50 EUR kauft es eh keiner. Und hier vermute ich auch den wahren Grund der Aktion: Ebay war es einfach ein Dorn im Auge, dass 90% der Angebote für 1 EUR eingestellt wurden und sie so keine Einstellgebühren kassieren konnten.
Tja, und so schaufelt sich Ebay weiter sein eigenes Grab...
